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Montag, 2. März 2009

Superman vs. Krypton




Bei Superman geht es immer um die gleichen Dinge: wer ist stärker, wer ist schneller, wer isst Krypton? Gut ist, dass es sich bei letzterem nicht um Superhelden krankmachendes, außerirdisches Gestein handelt, sondern um die neueste Entwicklung auf dem Räucherwerkmarkt. Sicher ist: Krypton wird zur beliebtesten Kratom-Mischung überhaupt. Warum? Weil Krypton so gut riecht? Vielleicht. Aber wer den "Duft" von Kratom zu schätzen weiß, der wird Krypton lieben! Zum probieren gibt es Krypton im kleinen 1 Gramm Beutel - ideal für zwei Personen. Wer auf den Geschmack, äh, Geruch gekommen ist, der holt sich das 3 Gramm Tütchen für das volle Aroma!

Krypton, Räucherwerk aus Kratom, 3 g

Krypton, Räucherwerk aus Kratom, 1 g

Montag, 9. Februar 2009

Holzrosenbaby...

Hier das neue Video von Djon Thujon:

Hawaiian Baby Woodrose:



Holzrosenbaby!

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Djon Thujon zu Gast auf ProSieben (oder JWH-018 vs. Spice)

Verehrte Konsumgesellschaft,

Djon Thujon war zu Gast beim legendären "Wissensmagazin 'Galileo'" - in einem Bericht über das mitlerweile so sagenumwobene Spice.

Natürlich war der Herr Thujon nicht persönlich anwesend - aber es wurden für ein paar Sekunden aus dem Original Spice-Song (hier zu sehen)

einige Bilder gezeigt. Der Bericht an sich handelt nur von der DPA-Meldung die vor einigen Tagen (siehe vorletzter Blog-Eintrag) durchs Land ging. Jedoch während die Worte "nach dem Konsum führt Spice oft zu Konzentrationsschwäche und Leistungsdefiziten" wird das Video ein paar Sekunden angespielt. Dass bei dem Dreh des kleinen Filmchens allerdings kein Spice zum Einsatz kam, wird nicht erwähnt - aber die Galileonen haben mich ja auch nicht gefragt!

In diesem Sinne, macht euch euer eigenes Bild, hier der Bericht:



Wer kein Versuchskanninchen sein will, schaut hier mal rein: www.fettetomaten.de

Euer Djon.

Montag, 8. Dezember 2008

Journalismus vs. Spice

Liebes Räuchervolk,

Die Zeitungen überschlagen sich in letzter Zeit mit Berichten über Spice. Das Gewürz. Es ist unglaublich, wie viel darüber berichtet wird und doch ist es immer das Gleiche. Keine Sau weiß scheinbar bescheid, alle wägen sich in Vermutungen und ziehen sogenanntee Experten zu Rate um ihren Berichten mehr Substanz zu geben. Doch es gibt ein Problem: keiner dieser Journalisten scheint sich ernsthaft mit dem neuen Trend auseinander zu setzen - vielmehr schreiben sie von anderen ab und greifen allgemeine Vorurteile auf um ihren Bericht "sozialkritisch" rüber zu bringen. Doch es gibt einige Fakten, die nie erwähnt werden. Das liegt sicherlich an der knappen Zeit die heutzutage den Reportern gegeben wird, gründlich zu recherchieren.

So gelesen auch in der heutigen Ausgabe des "Weser-Kurier", der Bremer Tageszeitung:



So schreibt die Reporterin dort:
"Das Kraut heißt "Spice" und wird zurzeit in vielen Bremer Jugendcliquen auf Partys weitergereicht.."

- Dieser Satz steht am Anfang des Artikels und stigmatisiert dadurch die "Jugend" als unzurechnungsfähig und bekloppt und überhaupt sind es doch immer die "Teenies" die mit sowas anfangen. Was nicht gesagt wird, weil es wahrscheinlich nicht ins Bild passt, ist, dass viele Spice bzw. Smoke oder Sence-Käufer fest im Beruf stehende, gebildete Menschen mitte dreißig sind, die sich weder auf Partys noch mit Cliquen rumtreiben, sondern die Kräutermischungen bewusst und legal kaufen um sich den Feierabend zu versüßen. Aber so etwas passt einfach nicht ins Bild der Berichterstattung der "Modedroge".

Weiter heißt es in dem Bericht: "..der angebliche Inhalt in den Tüten und die beobachtete Wirkung passen nicht zusammen.." - aha! Und wie sollte es sonst Wirken? Was wäre denn stattdessen zu erwarten? Hat die Verfasserin des Artikels sich etwas Anderes erhofft? Oder hat sie wohlmöglich das Kraut nicht mal selbst verräuchert und schreibt nur ab, was vor ihr schon viele berichtet haben?

Und es kommt noch schlimmer:
"Dass bei dem Verbrennen toxische, also gesundheitsschädigende Gase frei werden, wissen die wenigsten. Und so hat sich auch noch nicht herumgesprochen, dass manche der harmlos klingenden Kräuter auf den Verpackungen reine Fantasienamen sind."

Nur zur Erläuterung: bei der Verbrennung von getrockneten Pflanzen kommt es IMMER zu gesundheitschädlichen Gasen, das liegt in der Natur der Sache - das kann einem jeder tabaksüchtige Raucher bestätigen. Wer hat denn behauptet, dass beim Verbrennen gesundheitsfördernde Stoffe freigesetzt würden? Wer glaubt denn so etwas ernsthaft? Und wem die Kräuter nicht bekannt sind, der sollte evtl. mal einen Blick in die "Enzyklopädie psychoaktiver Pflanzen" von Christian Rätsch werfen - schon allein der vollständingen Dokumentation halber!

Ich finde diese einseitige Berichterstattung sehr bedauernswert - auch wenn ich hier kein Pro oder Kontra zum Spice abgeben möchte, so finde ich es doch bemerkenswert durch wie viele Gesellschaftsschichten sich dieses Kraut gezogen hat und wie wenig über diesen Umstand berichtet wird. Und jeder Bericht GEGEN das Gewürz und seine "Brüder" ist letzlich Werbung DAFÜR - aber das scheint nicht wirklich wichtig zu sein, solange man als Zeitung auch mal was darüber geschrieben hat.

Genug für heute, jetzt gibt's "Onkel Oswald und der Sudankäfer", da ist die Welt noch in Ordnung (naja, fast)!

D.T.



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